Zusammenfassung und Ergebnis:

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme – Reha (BvB - Reha)

Im  Schuljahr 2010/2011  nahmen insgesamt 17 Teilnehmer an der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme für Jugendliche mit speziellem Förderbedarf teil.

Die Zielgruppe der BvB-Reha sind hauptsächlich Abgänger von Förderschulen und Absolventen des BVJ (Berufsvorbereitungsjahr), sowie Hauptschüler, meist ohne Abschluss. Bei den Jugendlichen liegt im Allgemeinen noch keine Ausbildungsreife vor, die unterschiedlichen Vermittlungshemmnisse wie z. B. schulische, persönliche oder soziale Defizite werden im Verlauf der Maßnahme bearbeitet und nach Möglichkeit abgebaut, so dass der Übergang ins Berufsleben ermöglicht werden kann.

Hauptinhalte der BvB-Reha-Maßnahme sind das Kennen lernen der eigenen Stärken und Fähigkeiten, bei Eignung die Vorbereitung auf den nachträglichen Hauptschulabschluss mit dem Ziel einer Vermittlung in Ausbildung gemäß den festgestellten Interessen und Eignungen in den entsprechenden Berufsfeldern.
Dazu findet zu Beginn der Maßnahme die so genannte Eignungsanalyse statt. Mit wissenschaftlich fundierten Testverfahren kombiniert mit Tagespraktika in verschiedenen Berufsfeldern und der entsprechenden fachlichen Unterweisung werden die Fähigkeiten der Jugendlichen erprobt und analysiert, für welche Ausbildungsbereiche sie geeignet sind. Im weiteren Verlauf werden dann ein- bis zweiwöchige Praktika organisiert. Hier können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten in der Praxis unter Beweis stellen, Rückmeldungen/Beurteilungen der Praktikumsbetriebe geben Aufschluss über die Eignung der Jugendlichen und Hinweise für die weitere Vermittlungsarbeit. Über die Ableistung solcher betrieblicher Praktika soll im günstigsten Fall die Vermittlung in eine Ausbildung erfolgen.

Ein wichtiger Teil der Maßnahme ist die sozialpädagogische Begleitung der Jugendlichen, die Vermittlung und Stärkung sozialer Kompetenzen und die Hinführung zu den Pflichten und Verantwortungen im Berufsleben. Dies wird regelmäßig reflektiert und dokumentiert, bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung getroffen.

Hauptanteil der Maßnahme bildet eine Vollzeitbeschulung in der VHS, in dem die Jugendlichen sowohl für die Hauptschulabschlussprüfung als auch für die Berufsschule im Falle einer Ausbildung vorbereitet werden. Dazu stehen fachkundige Dozenten und Sozialpädagogen zur Verfügung. Berufsschulpflichtige Jugendliche besuchen einmal wöchentlich eine sonderpädagogische Berufsschule in Abensberg. Zudem erfahren die Teilnehmer eine praxisorientierte Begleitung in den jeweiligen Berufsfeldern.

Insgesamt waren 17 Teilnehmer angemeldet, davon musste eine Teilnehmerin die Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen abbrechen.
Von den restlichen 16 Teilnehmern:

Vermittlung in betriebliche Ausbildung:  6 TN
Vermittlung in Arbeit vers.pflichtig:  1 TN
FSJ:     1 TN
Bundeswehr Freiwilligendienst:  1 TN
BFS für Sozialpflege:   1 TN
Weiterführende Schule:   1 TN
noch unklar:    2 TN
unversorgt:    3 TN

Im Rahmen der Maßnahme konnten 7 Teilnehmer den Hauptschulabschluss erfolgreich nachholen.

 

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Investitionen für Bildung und Infrastruktur

Investitionen dieser Volkshochschule wurden im Rahmen des Konjunkturpaketes II aus Bundes- und Landesmittel gefördert.