NEU: Medienqualifizierung für ErzieherInnen
Kostenlose Fortbildungen für das pädagogische Fachpersonal im frühkindlichen Bereich
VON GUNTHER LEHMANN. MZ - KELHEIM. Zehn Jahre stetiges Wachstum haben die Verantwortlichen der Landkreis-Volkshochschule am Freitagabend, den 23.11.2 007 in den Räumlichkeiten in der Kelheimer Lederergasse Revue passieren lassen. Das Projekt, das 1997 mit Fördermitteln des Arbeitsmarktfonds Bayern aus der Taufe gehoben wurde, sei mittlerweile aus den Angeboten an Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahmen im Landkreis nicht mehr wegzudenken, so Vorsitzender Hans Dasch beim Festakt. Seit einem Jahrzehnt stehe die Landkreis-vhs für Chancengleichheit, Projektarbeit, Kreativität, Kooperation mit der Wirtschaft und Investition in hochqualifizierte Arbeitsplätze.
Dabei schrieb das Projekt „Arbeit statt Sozialhilfe“, mit dem die Landkreis-vhs im Oktober 1997 an den Start ging, schnell Erfolgszahlen, wie Geschäftsführerin Marianne Dasch erklärte. Von 82 Teilnehmern der Maßnahme in den ersten drei Jahren seien 68 in ein Arbeitsverhältnis vermittelt worden. 2000 habe die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit begonnen - mit ersten Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche unter 25 Jahren, Trainingsmaßnahmen und Deutschkursen für Einbürgerungswillige. Im darauf folgenden Jahr habe die vhs die erste Finanzspritze aus dem Europäischen Sozialfonds erhalten. Seit 2002 kooperiere die vhs mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur. 2003 wurden die ersten Praxisklassen an der Wittelsbacher Hauptschule in Kelheim eingerichtet.
2004 begannen die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und im darauf folgenden Jahr erweiterte sich die vhs, die vorher nur im Deutschen Hof untergebracht war, in der Lederergasse. Als „Quelle für lebenslanges Lernen“ bezeichnet Marianne Dasch die Einrichtung heute. „Es erfüllt mich mit Stolz in diesem Rahmen zu feiern“, hatte bereits zuvor ihr Ehemann, der zugleich erster Vorsitzender der vhs ist, gesagt, und zu den Mitarbeitern: „Hier ist sehr viel Engagement zu Hause.“ Im vergangenen Jahr habe die Volkshochschule 450 Jugendliche trainiert, auf den Sprung in den Arbeitsmarkt vorbereitet oder vermittelt. Dabei verstehe sich die Einrichtung keineswegs als Konkurrent der ehrenamtlichen Volkshochschulen, so Hans Dasch. Deren Arbeit werde auch in Zukunft gebraucht und sei wichtig. Auch Landrat Dr. Hubert Faltermeier betonte die Bedeutung der vhs. „Wenn der Landkreis gut dasteht, ist es auch ein Verdienst der Volkshochschule“, sagte er mit Blick auf niedrige Arbeitslosenzahlen und sinkende Sozialausgaben.
Bildung sei ein wichtiges Gut, auch wenn dies nicht von allen Teilnehmern der Angebote der Einrichtung so ernst genommen werde. „Die Volkshochschule ist gewachsen“, sagte Kelheims Bürgermeister Fritz Mathes. Über die Erfolge der Einrichtung freue sich natürlich auch die Stadt. Ausbildung sei ein wichtiger Baustein für die Zukunft. Für ihr Engagement zeichnete Hans Dasch die langjährige Finanzbuchhalterin Evi Haberl und seine Frau, Geschäftsführerin Marianne Dasch, mit einer Urkunde aus. Damit nicht genug: Eine Fee und ihr Gitarrero suchten die Festgäste anschließend heim und besangen und beschenkten verdiente Mitarbeiter und Partner der Bildungseinrichtung. Zum Abschluss rappte Nachwuchs-HipHoperin Alyssa von Hugo, Tochter von Schulleiterin Alexandra von Hugo, noch für die vhs.